Artikel-Nr.:  A2485
Escheburg 2016 - Bild 1
Hersteller: Weingut Immich-Batterieberg
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Escheburg 2016
Produktdetails
KATEGORIE
Weisswein
LAND
Deutschland
ANBAUGEBIET
Mosel
PRODUZENT
Weingut Immich-Batterieberg, D-56850 Enkirch
REBSORTE(N)
Riesling
GESCHMACKSRICHTUNG
trocken
INHALT
0,75 l
ALKOHOLGEHALT IN % VOL.
11
ALLERGENE
enthält Sulfite

Das Weingut Immich-Batterieberg in Enkirch gehört zu den ältesten Weingütern der Mosel. Erstmals urkundlich erwähnt wird der noch heute erhaltene, mittlere Teil der Weingutsanlage im Jahre 908 n. Chr.. Im 12. Jahrhundert wurde das Gut als Lehen an die Fürsten von Esch vergeben, um- und ausgebaut und kam so zum heutigen Namen Escheburg.
Besonders prägend für die Geschichte und die Entwicklung des Weingutes war die Familie Immich, die mit einer Weinbaugeschichte von 1425 bis 1989 zu den ältesten Winzerfamillien der Mosel gehört. Ihr zu verdanken ist auch die bekannteste Lage, der Batterieberg, der zwischen 1841 und 1845 mit unzähligen Sprengbatterien (daher auch der etwas ungewöhnliche Weinbergsname) zu einer der Spitzenlagen der Mosel geformt wurde und heute zusammen mit den historisch älteren Top-Lagen Steffensberg, Ellergrub und Zeppwingert das Herz des Weingutes bildet – alles Schiefersteilstlagen, die mit der "preussischen Lagenklassifizierung von 1868″ (auf Grundlage von Napoleons "Classification des Vines") jeweils parzellenweise in die höchste Klasse eingruppiert wurden.
2009 gab es praktisch einen Neuanfang bei Immich-Batterieberg. Die Familien Auerbach und Probst erwarben das insolvente Weingut und installierten Gernot Kollmann als Gutsverwalter.
Dieser steht für einen kraftvollen, manchmal etwas wilden, ungestylten Rieslingstil (auf Reinzuchthefen wird bei allen Weinen verzichtet), eher trocken und in der Regel nicht für den schnellen Konsum gemacht. Ziel war es von Anfang an, an den sehr hohen und stilbildenden Qualitätsstand dieses Traditionsgutes anknüpfen.
Für die neuen Eigentümer eine besondere Herausforderung zwischen Anerkennung der grossen Weine, die hier entstanden sind, eigenen weinbaulichen und kellerwirtschaftlichen Vorstellungen und dem Respekt vor den natürlichen Voraussetzungen, die durch die Enkircher Spitzenlagen definiert werden – viel Stoff zum Lernen also.
Konkret bedeutet das für uns eine noch deutlichere Ausrichtung auf die trockenen Rieslinge, die hier schon immer intensiv gepflegt wurden (auch als in der ganzen Region alles auf süß stand). Das Weingut steht für einen sehr puren, ungeschminkten und eher kraftvollen Rieslingstil mit reifer, moderater Säure und ausgeprägter Struktur für eine langes Reifepotential – und auch einem gewissen Reifebedürfniß, gerade bei den Spitzenweinen.
Die Weine werden sowohl im Holzfass, als auch im Edelstahltank, weitgehend ungesteuert ausgebaut und lange auf der Vollhefe belassen. Gernot Kollmann verwendet keine Reinzuchthefen, keine Enzyme, keine Eiweißstabilisatoren und auch keine Klärhilfen. Er reichert die Weine nicht an, konzentriert und entsäuert nicht und stellt alle Weine damit in die Tradition der Naturweine die bis zur 1971er Weinrechtsreform als "naturrein" auf der Flasche bezeichnet werden durften.

bewirtschaftete Lagen: Steffensberg
Batterieberg
Zeppwingert
Ellergrub
Monteneubel
Betriebsgröße:  
Rebsorten: Riesling
Spätburgunder

 

 

 

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