Rioja D.O.C.
 Durchquert man die Pyrenäen von Frankreich kommend in Richtung Süden, erreicht man bald Das Tal des Ebro, der Nordspanien in südöstlicher Richtung bis hin zum Mittelmeer durchfließt, ist die Heimat des immer noch bekanntesten Weinbaugebietes Spaniens: die Rioja! Am Mittellauf des Ebro, ca. 50 km südlich von Pamplona, erstreckt sich auf 120 km Länge und 40 km Breite diese Region. Dort wird auf einer Gesamtfläche von rd. 50.000 ha Wein angebaut. Die Region verdankt ihren Namen dem „Río Oja", einem der sieben Nebenflüsse des Ebro in diesem Gebiet, der von Süden kommend nahe der Stadt Haro in den Ebro mündet. Hier liegt auch der Mittelpunkt des Weinbaus in der Rioja. Die Rioja wird im Norden durch das kantabrische Gebirge und im Süden durch die Sierra de la Demanda begrenzt. Das Hauptwirtschaftszentrum der Region ist Logroño. Die Region gliedert sich in drei Teilgebiete: Rioja Alavesa, Rioja Alta und Rioja Baja: 1. Die Rioja Alavesa ist nördlich des Ebro zwischen Haro und Logroño gelegen; sie ist das kleinste der drei Teilgebiete. Die Weinberge befinden sich hier vorwiegend an Südhängen. Die Weine haben einen niedrigen Säuregehalt und eine ausgeprägte Blume. Die Niederschlagsmengen liegen bei fast 500 mm/Jahr. Die Böden sind leicht und kalkreich, locker und porös. Zu den wichtigsten der insgesamt 18 Weinbaugemeinden der Alavesa, die ca. 22 Porzent der Gesamtrebfläche der Ursprungsbezeichnung „Rioja" bewirtschaften, gehören Laguardia, Elciego und Oyón. 2. Die Rioja Alta ist das eigentliche Zentrum des Weinbaus, das sich südlich des Ebros zu den Bergen der Sierra de la Demanda hin erstreckt. Hier liegen nicht nur 42 Prozent der Anbaufläche der gesamten Rioja, hier findet man auch die meisten und größten Bodegas der Region. Das Gebiet umfasst 75 Gemeinden sowie einen kleineren Bezirk, El Ternero, der über den Ebro nach Norden in das Gebiet der Alavesa hineinreicht. Auffallend sind die hellbraunen, kalkhaltigen Lehmböden. Angebaut wird hier vorwiegend die Tempranillo-Traube, die den Rioja-Weinen Charakter und Eleganz verleiht. Auch hier herrscht, wie in der Rioja Alavesa, auf Grund der höheren Lage ein kühleres Klima, das noch vom Einfluss des Atlantik bestimmt wird. Hier wachsen leichte, frische Weine von hervorragender Qualität. 3. Die Rioja Baja schließt sich in südöstlicher Richtung an die Rioja Alta an und folgt dem Flusslauf des Ebro in Richtung Mittelmeer. Auf die 37 Gemeinden der Rioja Baja entfallen ca. 36 Prozent der Anbaufläche. Das Klima ist hier bereits merklich wärmer und trockener. 3.000 Sonnenstunden werden jährlich gezählt, es fällt nur noch ca. 370 mm Niederschlag pro Jahr. Die Erträge in diesem Gebiet sind höher als in den anderen Gebieten der Rioja. Die Weine weisen einen höheren Alkoholgrad und einen niedrigeren Säuregehalt auf. Die große Bedeutung der Rioja als Weinanbaugebiet zeigt sich auch daran, dass die geschützte Herkunftsbezeichnung (Denominación de Origen) der Region im Jahr 1991 mit der Auszeichnung ‹calificada› aufgewertet wurde. Seither ist die Rioja Denominación de origen calificada (D.O.C.). Um diese Auszeichnung zu erhalten, muss ein Gebiet einer Reihe besonderer Qualitätsanforderungen gerecht werden, die die Rioja zur Zeit zusammen mit Priorato als einzige spanische Region erfüllt.

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