Weinanbau in Piemont
Piemont gilt als berühmtestes Weinanbaugebiet Italiens. Die im Nordwesten Italiens liegende Region grenzt im Norden an die Schweiz und im Westen an Frankreich. Piemont gliedert sich in drei verschiedene, landschaftlich gut unterscheidbare Teile, die verschiedene Voraussetzungen für den Weinanbau bieten: Die Alpenregion im Norden, die Po-Ebene sowie das Hügelland im Südosten, wo die meisten Weinanbaugebiete Piemonts liegen.
Die Ursprünge des Weinanbaus im Piemont lassen sich eindeutig im Mittelalter nachweisen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass hier bereits in der Antike Wein kultiviert wurde.
Drei Rotweinsorten aus dem Weinanbaugebiet Piemont sind weltweit bekannt und werden von Weinkennern seit vielen Jahrzehnten geschätzt: Barolo, Barbera und Barbaresco. Der Barolo wurde bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts als "Wein der Könige" berühmt und erfuhr in den 1980er Jahren einen erneuten Aufschwung. Die namensgebende Gemeinde Barolo liegt in den Langhe-Bergen, südlich der Stadt Alba. Der Barolo ist ein sortenreiner Wein, welcher aus der Nebbiolorebe hergestellt wird. Er zeichnet sich durch einen vollen, körperreichen Geschmack mit recht hohem Tanningehalt aus.
Der Barbaresco wird ebenfalls sortenrein aus der Nebbiolorebe gewonnen und gilt als der "kleine Bruder" des Barolo. Die Weinanbaugebiete für den Barbaresco liegen tiefer und die andere Bodenbeschaffenheit macht den Wein etwas samtiger im Geschmack.
Auch die Rebsorte Barbera ist sehr typisch für Piemont und bringt sehr hochwertige, kräftige, tief-rubinrote Weine hervor, die allerdings einen eher geringen Tanningehalt haben. Barbera d'Alba sowie Barbera d'Asti sind die berühmtesten Vertreter des Barbera.

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Antè 2014 Barbera d'Asti DOCG Superiore
Artikel-Nr.: A2189
8,50 €
[11,33€/Stück]
Preise inkl. MwSt. und zzgl. Versand
Verfügbarkeit:
Chersì 2012 Barbera d'Asti DOCG Superiore
Artikel-Nr.: A2190
22,00 €
[29,33€/Stück]
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Verfügbarkeit:
Barolo DOCG 2012
Artikel-Nr.: A2191
26,00 €
[34,67€/Stück]
Preise inkl. MwSt. und zzgl. Versand
Verfügbarkeit:

Barbera d’Alba
Barbera d’Alba ist ein italienischer Rotwein aus der Hügellandschaft rund um die Stadt Alba (Provinz Cuneo), in der Region Piemont. Der Barbera d’Alba wird zu 85 bis 100 % aus der Rebsorte Barbera gekeltert. Die Rebsorte Nebbiolo darf bis zu einem Anteil von 15 % zugefügt werden. 2604 Winzer, meist im Nebenerwerb, erzeugen auf insgesamt 1880 Hektar eine Menge von 92.100 hl Rotwein mit dem Status einer DOC.
Eine Mindestausbauzeit ist nur für den Barbera d'Alba Superiore vorgeschrieben. Dieser muss ein Jahr lagern - davon mindestens vier Monate im Holzfass - bevor er vermarktet werden darf. Nach dem Kauf kann der Wein mindestens vier bis sechs Jahre gelagert werden.

Roero Arneis
Roero Arneis ist ein reinsortiger italienischer Weißwein aus dem Anbaugebiet Roero zwischen Canale und Alba in der Provinz Cuneo im Piemont. Die Weine haben seit dem 15. Juli 2004 DOCG-Status und werden aus der alten, autochthonen Rebsorte Arneis kultiviert, die Ende des 20. Jahrhunderts fast ausgestorben war. Sie wird aber zunehmend wieder kultiviert und erfreut sich großer Beliebtheit. Der Roero Arneis wird allgemein besser beurteilt als der (etwas leichtere) Langhe Arneis.Die zugelassenen Rebflächen verteilen sich auf die Gemeinden Castellinaldo, Canale, Corneliano d’Alba, Piobesi d’Alba und Vezza d’Alba sowie auf Teilgebiete der Gemeinden Baldissero d’Alba, Castagnito, Guarene, Govone, Magliano Alfieri, Montà, Monteu Roero, Pocapaglia, Priocca, Santa Vittoria d’Alba, Santo Stefano Roero und Sommariva Perno.Während der Wein früher eher süßlich ausgebaut wurde, zeigt er sich heute meist frisch und fruchtig, mit angenehmer Säure. Roero Arneis sollte jung getrunken werden.

Roero Arneis ist ein reinsortiger italienischer Weißwein aus dem Anbaugebiet Roero zwischen Canale und Alba in der Provinz Cuneo im Piemont. Die Weine haben seit dem 15. Juli 2004 DOCG-Status und werden aus der alten, autochthonen Rebsorte Arneis kultiviert, die Ende des 20. Jahrhunderts fast ausgestorben war. Sie wird aber zunehmend wieder kultiviert und erfreut sich großer Beliebtheit. Der Roero Arneis wird allgemein besser beurteilt als der (etwas leichtere) Langhe Arneis.
Die zugelassenen Rebflächen verteilen sich auf die Gemeinden Castellinaldo, Canale, Corneliano d’Alba, Piobesi d’Alba und Vezza d’Alba sowie auf Teilgebiete der Gemeinden Baldissero d’Alba, Castagnito, Guarene, Govone, Magliano Alfieri, Montà, Monteu Roero, Pocapaglia, Priocca, Santa Vittoria d’Alba, Santo Stefano Roero und Sommariva Perno.Während der Wein früher eher süßlich ausgebaut wurde, zeigt er sich heute meist frisch und fruchtig, mit angenehmer Säure. Roero Arneis sollte jung getrunken werden.

Barolo
Der Barolo ist ein trockener Rotwein aus Norditalien in der Region Piemont. Namensgebend ist die Gemeinde Barolo, die sich ca. 15 km südlich von Alba befindet. Er zählt neben dem Brunello di Montalcino und dem Amarone zu den bekanntesten Rotweinen Italiens.

Der Barolo ist ein trockener Rotwein aus Norditalien in der Region Piemont. Namensgebend ist die Gemeinde Barolo, die sich ca. 15 km südlich von Alba befindet. Er zählt neben dem Brunello di Montalcino und dem Amarone zu den bekanntesten Rotweinen Italiens.

 

Gattinara
Gattinara ist ein italienischer Rotwein aus der Nebbiolo-Traube (örtlich auch Spanna genannt) aus den Bergen in den Provinzen Vercelli und Novara, Piemont. Den Namen hat der Wein von der gleichnamigen Gemeinde Gattinara der Provinz Vercelli mit 8610 Einwohnern.Der Wein hat den Status Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG). Das Anbaugebiet umfasst nur 103 ha von denen aktuell 95 Hektar in Ertrag stehen. Die Weinberge liegen zu beiden Seiten des Flusses Sesia unweit der Gemeinde Ghemme. Aufgrund der Höhe der Lage ist ein sicheres Ausreifen des Nebbiolo nicht immer gegeben. Der Wein wird daher nicht als reiner Nebbiolowein, sondern als Verschnitt bzw. im Gemischten Satz mit den Sorten Bonarda di Gattinara (Anteil 0–10 %) und/oder Vespolina (Anteil 0–4%) angebaut.Der Wein wird in der Regel zwei bis drei Jahre im Holzfass ausgebaut, verweilt dann noch mindestens sechs Monate in der Flasche und kann dann beim Käufer noch vier bis zehn Jahre reifen. Der Preis einer Flasche liegt bei 20–23 Euro.

Gattinara ist ein italienischer Rotwein aus der Nebbiolo-Traube (örtlich auch Spanna genannt) aus den Bergen in den Provinzen Vercelli und Novara, Piemont. Den Namen hat der Wein von der gleichnamigen Gemeinde Gattinara der Provinz Vercelli mit 8610 Einwohnern.
Der Wein hat den Status Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG). Das Anbaugebiet umfasst nur 103 ha von denen aktuell 95 Hektar in Ertrag stehen. Die Weinberge liegen zu beiden Seiten des Flusses Sesia unweit der Gemeinde Ghemme. Aufgrund der Höhe der Lage ist ein sicheres Ausreifen des Nebbiolo nicht immer gegeben. Der Wein wird daher nicht als reiner Nebbiolowein, sondern als Verschnitt bzw. im Gemischten Satz mit den Sorten Bonarda di Gattinara (Anteil 0–10 %) und/oder Vespolina (Anteil 0–4%) angebaut.
Der Wein wird in der Regel zwei bis drei Jahre im Holzfass ausgebaut, verweilt dann noch mindestens sechs Monate in der Flasche und kann dann beim Käufer noch vier bis zehn Jahre reifen. Der Preis einer Flasche liegt bei 20–23 Euro.
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